Kirchbauförderverein der Pfarrei Maria Geburt Ottweiler e.V.
 


Projekte

Auf dieser Seite sind die vom Kirchbauförderverein bisher unterstützten Projekte aufgeführt. Sie erscheinen chronologisch von unten nach oben, so dass sich das aktuelle Projekt am Anfang der Seite befindet.


2020: Renovierung Sanitärbereich Pfarrheim

Nach Vorbesprechungen mit dem Architekten und dem Rendanten beschloss der Verwaltungsrat am 9. Juli 2018 umfangreiche Renovierungsarbeiten im Pfarrheim, bei denen vor allem die Sanitärbereiche im Erdgeschoss grundlegend erneuert werden. Miteinbezogen werden soll auch die Renovierung des Eingangsbereiches mit dem Foyer und den früheren Garderoben. Dazu wurde bis zum 31.7.2018 der erforderliche A1-Antrag mit einem Kostenansatz i. H. v. 131.000,00 € beim Bischöflichen Generalvikariat Trier gestellt.

Nach Ablehnung des Projekts durch Trier legte der Verwaltungsrat der Pfarrei sofort einen gut begründeten Widerspruch ein, der zu einem Umdenken beim Generalvikariat führte. Am 4. Januar 2019 wurde die Sanierungsmaßnahme genehmigt, so dass mit der Auftragsvergabe begonnen werden konnte. Der Vorstand des Kirchbaufördervereins hat daraufhin in seiner Sitzung am 14. Februar 2019 den notwendigen Zuschuss beschlossen und in den neuen Haushalt eingestellt.

Bedingt durch die Coronakrise verzögerte sich der Baubeginn. Seit Mitte Mai sind die Arbeiten jedoch am Laufen. Begonnen wurde zunächst mit den Kanalanschlussarbeiten in der Herrengartenstraße, die zu diesem Zweck gesperrt worden war.

2017: Neuer Eingangsbereich zwischen Pfarrhaus und Kirche

Auf Initiative des Kirchbaufördervereins wurde das gesamte Eingangstürelement erneuert. Das geschah nicht aus optischen sondern aus praktischen Gründen. Der mehr als 40 Jahre alte Eingangsbereich war in weiten Teilen verschlissen, wobei vor allem die Abdichtung im Bodenbereich gelitten hatte. Besonders bei starken Regenereignissen stand der gesamte Verbindungsraum unter Wasser. Das war auf die Dauer kein tragbarer Zustand.

Die von der Schreinerei Kiefer aus Remmesweiler ausgeführten Arbeiten mussten auch den Anforderungen des Landesdenkmalamtes genügen, schließlich verbindet das neue Eingangstürelement das unter Denkmalschutz stehende Kirchengebäude (erbaut 1832-34) mit dem Pfarrhaus (erbaut 1819/20). Obgleich das Pfarrhaus älter als die Kirche ist, wurde es nicht in den Denkmalschutz einbezogen, weil es nur noch wenig historische Bausubstanz aufweist bzw. durch spätere Umbauten stark überformt wurde. Die Denkmalschützer gaben ihr OK und die fachgerechte Ausführung der Arbeiten kann sich sehen lassen. Der neue Eingang fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Fassade ein.

 2016 - 2018: Neubau des Sakristeidachs

Nach einem Wassereintritt in die Sakristei stellte man bei der Ursachensuche fest, dass unter der gesamten mit Schiefer eingedeckten Dachkonstruktion keine Isolation vorhanden und sie daher in einem denkbar schlechten Zustand war. Der Verwaltungsrat der Pfarrei befasste sich damit und kam zu dem Ergebnis, dass an einem kompletten Neubau des Daches kein Weg vorbeiführt.

Das Projekt kam auf den Weg: Planung und Ausschreibung durch den Architekten, Zuschussantrag nach Trier und Warten auf das o. K. von dort. Nach der Genehmigung durch Trier und der Bewilligung des Zuschusses von 60 Prozent der Kosten fasste der Kirchbauförderverein den Beschluss zur Übernahme des bei der Pfarrei verbleibenden Restbetrages von 16.000 Euro (40 % der Gesamtkosten).

Im Sommer 2018 war das neue Dach fertig. Die Arbeiten waren von der in Ottweiler ansässigen Firma Bedachungen Martin Brickmann zur vollen Zufriedenheit der Pfarrei ausgeführt worden. Als zusätzliche Maßnahme wurde der Sockel des Chorfensters über der Sakristei erhöht und das Fenster damit verkürzt, weil es hier zu einer konstruktiven Schwachstelle zwischen Sakristeidach und Fenster gekommen war. Die Glasmalerei Freese aus Saarbrücken, welche diese Arbeiten ausführte, baute das gesamte Chorfenster aus, verkürzte und verbleite es und baute es auf den erhöhten Fenstersockel wieder ein.

2015: Neuer Schriftenstand in der Kirche

Ordnung muss sein – auch in einer Kirche. Die vielfältigen Schriften und sonstigen Drucksachen können ab sofort im neuen Schriftenstand ausgelegt und angeboten werden.

2014: Sanierung der Kirchenmauer in der Herrengartenstraße

Die mehr als hundert Jahre alte Sandsteinmauer zwischen der Kirche und dem Kinderhaus Clara Fey war im Laufe der Jahre mehr und mehr marode geworden, ganze Mauerteile mit großen Sandsteinen drohten herauszubrechen. Gefährlich war das nicht nur für die Fußgänger und Autofahrer in der Herrengartenstraße, sondern vor allem für die Kleinkinder des Kindergartens, die auf dem Außengelände hinter der Mauer spielten.

Die Mauer wurde durch die in Hangard ansässige Steinbildhauerei Markus Glöckner fachmännisch von Grund auf saniert. Die Kinder der KiTa konnten sich von nun an wieder gefahrlos hinter der Mauer austoben.

 

Etwas kompliziert gestaltete sich die Beschaffung der Zuschüsse, da ein Teil der rund 13 Meter langen Mauer auf dem Gelände der KiTa, der Rest auf dem Gelände der Kirche liegt. Letztendlich kamen Zuschüsse vom Bistum, dem Saarland und der Stadt Ottweiler. Den bei der Pfarrei verbliebenen Anteil übernahm der Kirchbauförderverein.

2013: Sanierung des Außenputzes und Reparatur der Fensterbänke der Kirche

An der Straßenseite zum Herrengarten werden die Fensterbänke erneuert und zugleich ein neuer Sockelputz an der Außenseite der Kirche angebracht. Die Wand war durch Absonderungen aus dem Sandstein am Dachgesims und den Fenstern stark verschmutzt. Als zusätzlichen Schutz gegen herabfließendes Regenwasser wurden an den Fensterbänken Bleche als Tropfkanten angebracht.


2011 - 2013: Folgen des Kirchenbrandes

Nach dem Brand in der Kirche am 28. Dezember 2011 stand der Kirchbauförderverein zusammen mit der gesamten Pfarrei vor einer großen Bewährungsprobe. Das Inventar musste komplett entfernt werden, weil der gesamte Innenraum der Kirche gereinigt und mit einem neuen Anstrich versehen werden musste. Alle Kirchenbänke wurden ausgelagert und die historische Schlimbach-Orgel wurde vollständig zerlegt von der Orgelbaufirma Schömer nach Bliesransbach abtransportiert. 

Die beiden Aufnahmen zeigen den Ort der Beinahe-Katastrophe. Ausgehend vom Brandherd am Seitenaltar wurde  der gesamte Kirchenraum von dichtem Qualm und Ruß in Mitleidenschaft gezogen; die vor dem Seitenaltar aufgebaute wertvolle Oberammergauer Ankleidekrippe wurde dabei vollständig zerstört.

Ein großer Teil des Brandschadens war zwar durch die Versicherung gedeckt, dennoch blieben erhebliche Kosten bei der Pfarrei. Der Kirchbauförderverein mit Manfred Woll an der Spitze startete daher eine große Spendenaktion, die in der Pfarrei und darüber hinaus auf enorme Resonanz stieß. Im Haushalt des Vereins konnten so hohe Spendeneinnahmen verbucht und für die Renovierung der Kirche bereitgestellt werden.

Erneut wurden die Lasten der Gemeinde in einer schweren Zeit durch großzügige Spenden gemildert. Danke an alle Spenderinnen und Spender!


Die Reinigung und Reparatur der Orgel, einschließlich des Austauschs beschädigter Orgelpfeifen übernahm der Betrieb des Orgelbaumeisters Dietmar Schömer in Bliesransbach. Die Wiederherstellung der Kirchenbänke wurden durch die in Remmesweiler ansässige Schreinerei Kiefer durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wurden die zum Teil sehr schmalen Sitzflächen des Kirchengestühls auf eine bequemere Breite erweitert, was den Sitzkomfort, ergänzt durch neue Polster, deutlich erhöhte.

Alle Kirchenbänke wurden gründlich gereinigt und mit einem neuen Schutzanstrich versehen. Nach Wiedereröffnung der Kirche konnten die fehlenden Bankhaken durch originalgetreue neue ersetzt werden.

Die aus Massivholz gefertigten Bänke von Maria Geburt stammen alle aus dem 19. Jahrhundert und sind von historischem Wert.
 


2011: 150 Jahre Schlimbach-Orgel in Ottweiler

Aus diesem Anlass plante der Verein unter dem Vorsitz von Manfred Woll die grundlegende Restaurierung des historischen Kircheninstrumentes. Schließlich waren seit der letzten grundlegenden Revision der Orgel bereits rund vierzig Jahre vergangen. Die Vorarbeiten waren bereits weit fortgeschritten, die Kostenanschläge von Orgelbauern lagen vor, und als Abschluss der Maßnahmen war ein Jubiläumskonzert auf der rundum erneuerten Schlimbach-Orgel vorgesehen.

Dieser Plan wurde kurz nach Weihnachten 2011 dramatisch durchkreuzt. Am 28. Dezember brach im Bereich der Weihnachtskrippe ein Brand aus. Durch Hitze, Ruß und Qualm wurde dabei auch die Orgel stark in Mitleidenschaft gezogen. In der Folge musste das Instrument komplett abgebaut und aus der Kirche entfernt werden.

2009 - 2011: Kindergarten und Pfarrheim

In der KiTa Clara Fey unterstützte der Kirchbauförderverein die Anschaffung einer neuen Außenrutsche und einer Kletterwand mit mit fast 4.500 Euro und den Austausch des Sandkastensandes. Im Pfarrheim betrug der Beitrag des Vereins zum Einbau neuer Fenster und weiterer Dämmmaßnahmen 8.500 Euro.

2009 - 2011: Innensanierung und Heizungssteuerung

Die Sanierung des Innenraums der Kirche wurde vom Kirchbauförderverein mit 9.000 Euro gefördert, dazu kamen nochmals mehr als 2.500 Euro für die Steuerung der Heizungsanlage und die Anschaffung eines elektrischen Klaviers.


2008: Neues Hauptportal der Kirche

Dank der großzügigen Spende eines Einzelnen und aus Mitteln des Kirchbaufördervereins wurde das Hauptportal der Kirche grundlegend erneuert. Die Sandsteinumfassung wurde erneuert, eine neue Treppe gesetzt und schließlich auch eine neue Tür eingebaut. Auch neue Geländer wurden angebracht und zusätzlich auch ein Handlauf auf der Mitte der Treppe. Später sorgte die Pfarrei dafür, dass der Eingangsbereich von der anderen Straßenseite aus mit einem Strahler beleuchtet wurde, so dass seither der Eingangsbereich der Kirche auch bei Dunkelheit gefahrlos betreten werden kann.

2008: Renovierung Pfarrhaus

Vor dem Einzug von Pater Otto wurde das Pfarrhaus renoviert und die Büros mit neuen Möbeln ausgestattet.